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PARAVAN ROLLSTUHL-RATGEBER

Der richtige Rollstuhl

Ein kleiner Leitfaden zu Deiner richtigen Rollstuhlversorgung

Rollstuhl ist nicht gleich Rollstuhl. Doch wie finde ich jetzt heraus, welcher Rollstuhl für meine Bedürfnisse der Richtige ist? Mit unserem kleinen Leitfaden zur Rollstuhlversorgung wollen wir Dir bei diesem wichtigen Thema etwas Hilfestellung geben. Wir schauen uns zunächst einmal die unterschiedlichen Rollstuhl-Arten an und beschäftigen uns anschließend damit, welche Parameter für die optimale Versorgung ausschlaggebend sind.

 

Alles beginnt mit dem richtigen Maß...

Ein individuell angepasster Rollstuhl ist die Voraussetzung für eine optimale Sitzposition und ein Höchstmaß an Bequemlichkeit. Erfahrene Nutzer, die sich eine eher aktive Fortbewegung wünschen, benötigen andere Einstellungen, als Menschen, die gerade erst anfangen, mit dem Rollstuhl zurechtzukommen. All diese Kriterien berücksichtigt ein erfahrener Fachmann im Sanitätshaus. Der Rollstuhl wird nach vorgefertigten Parametern angefertigt, bzw. angepasst, dafür werden bestimmte Messungen vorgenommen. Um den Rollstuhl optimal zu dimensionieren, ist es hilfreich, die Vermaßung am ausgesuchten Modell vorzunehmen. Steht dieses nicht zur Verfügung ist eine Vermaßung in einem ähnlichen Modell sitzend ratsam.

Sitzhöhe (SH)

Man unterscheidet zwischen vorderer und hinterer Sitzhöhe. Die beiden Einstellungen beeinflussen maßgeblich die Sitzhaltung und ermöglichen ein optimales Antreiben des Rollstuhls. Die hintere Sitzhöhe bestimmt, wie tief man zwischen den Antriebsrädern sitzt. Das hat Auswirkungen auf den Zugriff auf die Greifreifen. Die vordere Sitzhöhe bestimmt die Sitzneigung. Eine optimale Sitzhöhe wird erzielt, wenn unter dem Fußbrett mindestens drei Zentimeter Spielraum sind und die Handinnenflächen bei nach unten hängenden Armen in etwa über der Radnabe liegen. Am Rollstuhl misst man die vordere Sitzhöhe an der vorderen Oberkante des Sitzrohrs, die hintere Sitzhöhe an der hinteren Oberkante des Sitzrohrs. Am Körper nimmt man den Wert der Unterschenkellänge zzgl. der benötigten Bodenfreiheit für die Fußstützen (+7 cm)

Sitzbreite (SB)

Für die Sitzbreite misst man am Rollstuhl den Abstand zwischen den Seitenteilen. Am Körper wird die breiteste Stelle des Beckens im Sitzen gemessen. Die Faustregel lautet: Gesäßbreite + 4 cm (2 cm auf jeder Seite). Zwischen Hüfte und Seitenteil sollte allerhöchstens eine flache Hand passen. Denn auch im Alltag und für Zuhause gilt: Je schmaler ein Rollstuhl ist, um so einfacher wird das Passieren von engen Durchfahrten.

Unterschenkellänge (UL)

Die Unterschenkellänge bestimmt die Position des Fußbretts, welches sich in einem Mindestabstand von drei Zentimetern vom Boden befinden sollte. Die Knie sind im 90°-Winkel gebeugt, die Füße stehen stabil auf dem Fußbrett. Gemessen wird von der Kniekehle bis zur Unterkante der Fußsohle, inklusive Schuh. Am Rollstuhl misst man von der Oberkante der Sitzfläche bis zur Oberkante der Fußplatten, bzw. des Fußbretts. Dabei unbedingt das Sitzkissen berücksichtigen!

Sitztiefe (ST)

Um eine ideale Sitzhaltung, eine gleichmäßige Druckverteilung und eine stabile Beinführung zu gewährleisten, ist die Sitztiefe von großer Wichtigkeit. Die Messung erfolgt von der Vorderkante des Rückenrohrs bis zur Vorderkante der Sitzbespannung. Ein zu kurzer Sitz führt zu einer erhöhten Belastung der Sitzbeine und Oberschenkel. Ein zu langer Sitz bedeutet eine ungünstige Sitzposition, da der Nutzer automatisch nach vorne rutscht. Zwischen der vorderen Kante der Sitzbespannung und der Kniebeuge sollten etwa zwei bis drei Fingerbreit Luft sein. Am Körper misst man vom Rücken bis in die Kniekehle, abzüglich der zwei bis drei Fingerbreit.

Rückenhöhe (RH)

Die Höhe der Rückenlehne ist abhängig von der individuellen Behinderung. Am Rollstuhl wird von der Oberkante des Sitzrohrs bis zur Oberkante des Rückengurts gemessen. Möchte man sich mich dem Rollstuhl selbst fortbewegen, sollte die Rückenlehne etwa einen Fingerbreit (1–2 cm) unterhalb der Schulterblätter enden. So verfügt der Nutzer über ausreichend Spielraum für die Schulterblätter, um die Greifreifen gut bedienen zu können. Bei geringer Muskulatur hingegen bedarf es unbedingt einer höheren Rückenlehne. Berücksichtigen Sie bei dieser Messung unbedingt die Dicke des gewünschten Sitzkissens!

 

Die Anpassung an Deine Bedürfnisse

Wer den Großteil des Tages im Rollstuhl sitzend verbringt, der muss vor allem bequem sitzen – und so sitzen, dass es den Knochenapparat, die Bänder, Muskulatur und Organe nicht belastet. Parallel dazu hat die Körperhaltung maßgeblich Einfluss auf das Erscheinungsbild. Wie der Nutzer im Rollstuhl positioniert wird, entscheidet folglich über die Lebensqualität. So können unnötige Schmerzen vermieden werden oder das Selbstbewusstsein gestärkt werden. Die optimale Sitzposition ist jedoch von Nutzer zu Nutzer verschieden und abhängig von der Art der körperlichen Beeinträchtigung. Die Sitzposition hat großen Einfluss auf die Sitzhaltung. Bei manuell angetriebenen Rollstühlen empfiehlt es sich, relativ weit hinten zu sitzen. So kann der Nutzer die Greifreifen gut erreichen.

Sitzgefälle (SG)

Das Sitzgefälle wird den individuellen Anforderungen des Nutzers entsprechend angepasst. Als optimal gilt ein Sitzgefälle, das vorne höher ist als hinten. In dieser Position ist das Bedienen der Greifreifen am einfachsten und zeigt die größte Wirkung.

Rückenhöhe | Rückenwinkel (RW)

Die Höhe der Rückenlehne hängt vom Ausmaß der Beeinträchtigung des Nutzers ab. Um ein möglichst aktives Sitzen zu ermöglichen, sollte die Rückenlehne einen Fingerbreit unterhalb der Schulterblätter enden. Um ein Vorrutschen zu vermeiden, darf der Rückenwinkel nicht zu aufrecht sein.

Sitzeinheit (SE)

Die Sitzeinheit ist die Basis für eine gesunde Sitzhaltung. Eine optimale Balance zwischen Stützfunktion und Druckverteilung ermöglicht stundenlanges Sitzen und unterstützt den Nutzer in seiner Aktivität.

Sitzkissen (SK)

Optional kann ein Sitzkissen gewählt werden. Es kann die Druckverteilung verbessern und somit der Entlastung dienen (Antidekubitus). Zusätzlich können Fehlhaltungen korrigiert und die Luftzirkulation verbessert werden.

Radsturz (RS)

Ein Rollstuhl mit Radsturz lässt sich einfacher bewegen und ist wendiger. Die nach innen geneigten Antriebsräder erhöhen zusätzlich die Stabilität. Sport- und Kinderrollstühle verfügen in der Regel immer über einen Radsturz.

Die häufigsten Rollstuhlarten in der Übersicht
Merkmal Aktiv-Rollstuhl Leichtgewicht-RS Standard-Rollstuhl Multifunktions-Rollstuhl Elektro-Rollstuhl
Antrieb: Eigenantrieb Schieberollstuhl, Eigenantrieb Schieberollstuhl, Eigenantrieb Schieberollstuhl Elektromotor
Gewicht: 10 - 15 kg 13 - 18 kg 18 - 30 kg 25 - 40 kg 50 - 180 kg
Nutzung: Dauerhaft Temporär, dauerhaft Temporär Dauerhaft Temporär, dauerhaft
Indikation: Querschnitt, Lähmung, Gehbehinderung Schlaganfall Gehbehinderung, Krankentransport Schwere Behinderungen, Pflegeeinsatz Neuromuskuläre Erkrankungen, geringe Körperkräfte
Individualisierung: Vielseitig Anpassbar (Maße und Ausstattung) Geringe Einstellbarkeit (Sitzhöhe, Fußstütze) Geringe Einstellbarkeit (Sitzhöhe, Fußstütze) Vielseitig Einstellbar (Maße und ausstattung individuell anpassbar) Vielseitig Einstellbar (Maße, Ausstattung, Fahreigenschaften, Steuerung)
Mobilitätsgrad: Sehr aktiv Gering Aktiv Gering aktiv Passiv Individuell
Die Elektrorollstühle von PARAVAN
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