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"I have a dream..."

Ein Blog-Beitrag von Janis McDavid:

Ich werde Auto fahren! Als ich Kind war, gab es in der alltagsrealen Technik nicht den geringsten Anlass zu glauben, dass sich dieser Herzenswunsch von mir erfüllen könnte. Während ich mich unbeirrt als Autofahrer sah, viele darüber lachten und den Kopf schüttelten, stand ein Mann irgendwo in Deutschland im Regen und hatte einen Schlüsselmoment. Eine atemberaubende Geschichte mit drei Fazits.  

Automobil heißt „Selbstbeweger"​ 

Kaum etwas verkörperte damals Freiheit und unabhängig sein für mich so sehr, wie das Auto. Es war das Sinnbild für eigenständige Fortbewegung, ohne dass mir bewusst gewesen wäre, wie haargenau die Silben „auto" (griech. -> selbst) und „mobil" (von lat. -> bewegen) den Kern meiner Sehnsucht ausdrückten. Einfach einsteigen und los. Niemanden fragen, nichts organisieren müssen, eben noch in Bochum und alsbald in Berlin oder Hamburg oder sogar Paris sein. Blechgewordene Grenzsprengung, Selbstbestimmung auf vier Rädern. Eines Tages würde ich fahren!  

Wie soll das denn gehen​? 

Das war eine der Fragen, die mir wohlmeinende Erwachsene oder auch Gleichaltrige immer wieder stellten. Ich habe wirklich nicht mehr die geringste Ahnung, weshalb mich diese – faktisch ja durchaus angebrachten – Fragen nicht davon abbrachten, an meine Zukunft mit Auto zu glauben. Nicht der leiseste Zweifel beschlich mich, trotz des immens hohen Kopfschüttel-Index im Außen. Lediglich meine Eltern ließen meine Unbeirrbarkeit unangetastet. Sie hatten zwar keine Idee, wie es jemals möglich sein könnte, doch dafür dass es möglich sein könnte, gab es Raum in ihrem Vorstellungsvermögen.

Alle Jahre wieder​ 

Damals fuhren meine Familie und ich Jahr um Jahr zur REHACARE, der internationalen Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Wir erkundeten neueste Entwicklungen, oft auf dem Gebiet der Elektrorollstühle. In einem September jedoch war statt des Messebesuchs ein Urlaub anberaumt. Das wäre schön gewesen, hätte nicht ein Nachrichtenbeitrag verkündet, dass erstmalig ein Unternehmen eine Automobil-Innovation für Menschen mit Behinderung präsentieren würde. Ich war elektrisiert! Von null auf hundert! Doch statt in Düsseldorfs Messehallenwelt fand ich mich irgendwo in Süddeutschland wieder. In diesem Punkt waren meine Eltern stoisch.  

Das soll Zufall sein​? 

Ich wäre am liebsten getürmt (ein Kööööönigreich für Selbst-be-we-gung!), sofort zur Messe gedüst. Wie konnte überhaupt irgendwer Urlaub machen, wenn etwas derart weltbewegendes zu erleben war? Und was für ein Hohn, dass selbst hier in der Lokalzeitung ein Beitrag über genau diese Neuentwicklung stand! Hohn? Nein. Es war naheliegend. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wie sich herausstellte, war das besagte, innovative Unternehmen nicht übermäßig weit entfernt vom Urlaubsort meiner Familie. Mochten meine Eltern auch keine Ferienpläne für mich absagen, Gelegenheiten hingegen erkannten und nutzten sie spontan und sofort. Es war gar keine Frage, dass wir einen Ausflug zu dieser Firma machen würden: PARAVAN. Denn: es war gar keine Frage, dass dies „(k)ein Zufall" ist.  

O happy day​ 

Bis heute kann ich das Kribbeln und die Aufregung, die Freude und Begeisterung spüren, die ich empfand. Zum ersten Mal traf ich Menschen, die selbstverständlich und ohne mit der Wimper zu zucken zu mir sagten: „Natürlich wirst du eines Tages Auto fahren können." Kein Kopfschütteln, keine Bedenken, kein „geht nicht", kein Spott über meine haltlosen Fantasien. Alles, was sie testeten war, ob und wie schnell ich in der Reaktion und den Reflexen mit meinem kurzen Beinansatz war. Von diesem Tag an pilgerte ich regelrecht Jahr um Jahr zur Messe in Düsseldorf und zum Messestand von PARAVAN; verfolgte akribisch jede Neuerung und Innovation. Und etwas Unglaubliches geschah.  

Fazit 1​

Bevor ich euch im nächsten Mittwochs-Blog verrate, was auf dem Messestand von PARAVAN geschah, was es nun eigentlich mit dem Mann im Regen auf sich hat und welche zwei weiteren Fazits wichtig für dein bestes Leben sind, schließe ich für heute mit meinem ersten:

Wenn du eine tiefe Gewissheit in dir hast, egal wie verrückt sie auf andere wirken mag, trau ihr. Vertrau dir selbst und vertrau dem Leben. Von Henry Ford stammt der Satz: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde." Trau dich an Möglichkeiten zu glauben, denn selbst wenn du sie nicht erfinden kannst - ein anderer wird es tun. Weil es möglich ist!

An was hast glaubst du zutiefst, obwohl alle Welt den Kopf darüber schüttelt?

Hier gehts zum Blog von Janis

Fotos: Katy Otto