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#MitAbstandMobil - Leben mit COVID-19

Heinrich Buschmann
Vorstand Verein Mobil mit Behinderung

Ich spüre Lebensgefahr und Todesangst. Menschen mit externer Beatmung sind besonders gefährdet. Viele gehen überhaupt nicht mehr aus dem Haus. Die Situation ist schwierig, jeder könnte jeden infizieren. Vor allem vor dem Aspekt, dass wir keinen Impfstoff haben. Den vermeintlichen Schutz gibt es nicht. Da kann man so viel desinfizieren wie man will. Die Möglichkeiten sich zu infizieren sind extrem hoch, bei richtigem Verhalten ist die Wahrscheinlichkeit jedoch eher gering. Trotzdem darf man die Situation nicht unterschätzen.

Der Tagesablauf ist erdrückend, Frühstück, Büro, Mittag, Büro usw. Im Moment ist nicht viel zu tun, da schwelt ein kleines Vakuum. Wir haben uns quasi unter Quarantäne gesetzt. Spazieren gehen und Autofahren geht noch, doch das „Draußen“ sein ist mit einem mulmigen Gefühl behaftet. Eine Assistenzkraft ist im Haus, auf den Rest muss ich jetzt erst einmal verzichten. Ich befürchte, dass viele Themen jetzt hinten runterfallen. Gesundheitsminister Spahn macht zwar im Moment einen guten Eindruck. Dennoch zeigt sich das Problem im Detail. So ist es für Menschen mit Behinderung, die in Assistenz leben, schwer an Desinfektionsmittel zu kommen. Gerade diese Menschen sind darauf angewiesen, dass die Assistenten und sie selbst geschützt sind. Eine Anfrage bei Jens Spahn wurde mit dem Hinweis, man möge sich an die Länder wenden, beantwortet. Das ist wenig hilfreich. Wir hätten uns gewünscht, dass man sich diesem generellen Hinweis annimmt. Mir speziell fehlen im Moment meine Netzwerkaktivitäten in Berlin.

Ich habe Angst, wenn ich an das Ende der Krise denke. Wenn die Bestimmungen in ein paar Wochen gelockert werden und das Gesundheitssystem kollabiert. Das ist ein Scheißgefühl für die Menschen, deren Grundimmunität eingeschränkt ist. Ein Antikörpertest muss gefunden werden. Ich erwarte, dass die Politik klar sagt, wo es lang geht. Maskenpflicht wäre die einfachste Methode und überprüfbar.

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