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21.05.2026

Mobilität, die bleibt

Wie Paravan Lösungen über Jahrzehnte hinweg zu mehr Unabhängigkeit, sozialer Teilhabe und Freiheit im Alltag beitragen

Seit über 20 Jahren ist Cahit mit Paravan mobil. Ein Beispiel für Kontinuität und Vertrauen, das viele Kundinnen und Kunden mit dem Unternehmen verbinden, weil sich individuelle Lösungen mit den Bedürfnissen weiterentwickeln. Für den 56-Jährigen begann alles mit einem umgebauten Chrysler Voyager. Was sich seitdem verändert hat, sind die Fahrzeuge – nicht aber, wie er mobil ist: das Zusammenspiel aus Fahrzeug und Rollstuhl, das ihn bis heute begleitet und nun mit einem neuen Fahrzeug fortgeführt wird.

Mit seinem neuen Mercedes Sprinter wechselt der 56-Jährige nach 22 Jahren erstmals den Fahrzeugtyp. Der Abschied vom bisherigen Fahrzeug fällt ihm nicht leicht: „Ich werde meine Unterflurrampe vermissen, das war deutlich einfacher und schneller.“ Doch die Rahmenbedingungen haben sich verändert: Das bisherige Fahrzeugmodell wird nicht mehr gebaut – damit entfällt diese Lösung. Künftig wird er über einen Paravan Kassettenlift in seinen neuen Sprinter gelangen. Der Neue bietet ihm vor allem eines: mehr Raum und neue Möglichkeiten.

Mehr Raum für neue Möglichkeiten

Der großzügige Innenraum des Mercedes Sprinter – mit viel Kopffreiheit und flexiblen Ausbaumöglichkeiten – schafft Platz für individuelle Anpassungen und neue Nutzungsszenarien. Vom entspannten Ausruhen bis hin zur Übernachtung im Fahrzeug eröffnen sich ganz neue Optionen. „Ich bin viel auf Reisen. Es ist oft schwierig, ein rollstuhlgerechtes Hotel zu finden. Jetzt habe ich die Möglichkeit, flexibel zu sein, auch mal im Fahrzeug zu schlafen oder eine Pause einzulegen.“ Der weitere Ausbau mit Liegefläche und kleiner Küche ist bereits geplant. 

Der barrierefreie Zugang sowie die vielfältigen Einbaumöglichkeiten machen den Sprinter zu einer vielseitigen Lösung für unterschiedliche Lebenssituationen – ob als Selbstfahrer oder Mitfahrer.

Cahits Mobilitätslösung ist dabei mehr als nur ein Fahrzeug. Sie ist für ihn der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Nach einem Arbeitsunfall ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Seit über 20 Jahren steuert er seine Fahrzeuge mit individuell angepassten Fahr- und Lenkhilfen. Sowohl die leichtgängige Lenkung als auch den Gas-Bremsschieber bedient er über eine entsprechende Eingabehilfe – einen sogenannten Dreizack, der bei eingeschränkter Fingerfunktion zusätzlichen Halt bietet. Gas und Bremse werden dabei digital über das Space Drive System umgesetzt. Sekundärfunktionen wie Blinker, Licht oder auch die Sonnenblende bedient er komfortabel über das Paravan Touch-System in Kombination mit Sprachsteuerung.

Alles aus einer Hand – im Alltag bewährt

Ein weiterer unverzichtbarer Bestandteil seines Alltags ist der Elektrorollstuhl Paravan PR 50. Für Cahit war entscheidend, dass Fahrzeug und Rollstuhl optimal aufeinander abgestimmt sind – und aus einer Hand kommen. Seit es diese Option gibt, ist er mit dem PR 50 unterwegs. „Weil er auch gleich als Fahrersitz gedacht ist“, sagt er. Der Elektrorollstuhl ist als vollwertiger Autofahrersitz zugelassen und crash-getestet. Über die dazugehörige Bodenplatte und Dockingstation lässt er sich nahtlos in das Fahrzeug integrieren.

Gleichzeitig ist der Rollstuhl für ihn weit mehr als nur Teil der Fahrzeuglösung. Auch unabhängig vom Auto ist Cahit damit mobil – ob in der Stadt oder bei Ausflügen in die Natur. Der PR 50 ist damit ein zentraler Baustein für seine selbstbestimmte Mobilität im Alltag. 

Besonders schätzt er den Komfort und die Flexibilität: „Das ist sehr bequem und komfortabel.“ Vor allem die elektrische Kantel- und Liftfunktion erleichtern ihm viele Situationen im Alltag. „So bin ich flexibel, wenn der Tisch mal zu hoch oder zu niedrig ist. Oder wenn ich etwas nicht erreiche, fahre ich einfach hoch. Und wenn ich müde bin, kann ich mich auch einmal zurücklehnen oder hinlegen.“ Mit dem neuen Fahrzeug hat Cahit auch einen neuen, individuell angepassten Rollstuhl erhalten – abgestimmt auf seine aktuellen Bedürfnisse und das neue Fahrzeugkonzept.

Mobilität als gelebte Freiheit

Für Cahit bedeutet Mobilität vor allem eines: Freiheit. Die Möglichkeit, selbstständig unterwegs zu sein, sich selbst zu versorgen und aktiv am Leben teilzunehmen. „Ich kann selbst einsteigen und losfahren. Und ich kann auch anderen helfen.“ Seine Geschichte zeigt, wofür Paravan steht: individuelle Mobilitätslösungen, die sich über Jahre hinweg an veränderte Lebenssituationen anpassen – und alles aus einer Hand bieten.

Bei blauem Himmel stehen zwei Fahrzeuge, links ein neuer Sprinter, rechts ein Chrysler Voyager auf dem Hof von Paravan. Zwischen den beiden Fahrzeugen sitzt ein Mann lachend im Rollstuhl, dem gerade ein Mitarbeiter von Paravan die Hand schüttelt.
Ein neues Fahrzeug, ein bewährtes System: Cahit mit seinem neuen Mercedes Sprinter. Fahrzeug, Rollstuhl und Steuerung greifen nahtlos ineinander – aus einer Hand. Foto: Paravan
Ein Mann in einem Paravan PR50 Elektrorollstuhl, steht vor dem Lenkrad in einem Sprinter.  Anstelle des Beifahrersitz, steht dort ein Paravan Mitarbeiter, der prüfend schaut.
Nahtlos integriert: Cahit im Elektrorollstuhl PR 50, der als Fahrersitz im Fahrzeug dient. Rollstuhl, Fahrzeug und Steuerung sind optimal aufeinander abgestimmt. Foto: Paravan
Im Vordergrund befindet sich links ein Lenkrad eines Autos und rechts ein Mann mit weißen kurzen haaren, einer Brille und einem braun gestreiften Pullover. Im Hintergrund, unscharf, erklärt ein Paravan Mitarbeiter das Paravan Touch Display.
Individuelle Anpassung im Detail: Cahit bei der Feinabstimmung seiner Fahr- und Bedienhilfen – im direkten Austausch mit einem Paravan Techniker. Foto: Paravan
Ein Mann im Rollstuhl befindet sich am Fahrerplatz des Autos, bei dem andere Fahrzeugsteuerungen verbaut wurden, z.B. ein Dreizack am Lenkrad. Rechts außen, angeschnitten, steht ein weiterer Mann und schaut nach unten.
Individuell abgestimmt im Zusammenspiel: Rollstuhl, Fahrzeug und Steuerung werden exakt auf die Bedürfnisse des Fahrers angepasst. Foto Paravan.
Eine Liegefläche in einem Auto, zum ausruhen und schlafen. Hinter der Liegefläche sieht man noch die Beine einer Person, die dort steht.
Mehr Flexibilität unterwegs: Der Ausbau mit Liegefläche ermöglicht es, Pausen einzulegen oder auch im Fahrzeug zu übernachten. Foto: Paravan
Rechts neben einem Fahrzeug befindet sich ein Mann im Rollstuhl der wartet. Ein weiterer Mann steht näher am Fahrzeug, beide schauen auf den gerade herausgefahrenen Kassettenlift, der am Auto verbaut ist.
Neue Lösung für den Einstieg: Statt der bisherigen Unterflurrampe nutzt Cahit heute einen Kassettenlift, um selbstständig in sein Fahrzeug zu gelangen. Foto Paravan
Links sieht man das Lenkrad eines Autos, welches mit einem Dreizack ausgestattet wurde. Rechts neben dem Lenkrad befindet sich ein weiterer Dreizack-Joystick, als Gas- Bremsschieber verbaut. Daran wurde das Paravan Touch Display gebaut.
Individuelle Steuerung im Detail: Dreizack-Lenkhilfe und Gas-Bremsschieber ermöglichen die präzise Bedienung des Fahrzeugs. Foto: Paravan
Der Fahrzeuginnenraum eines Autos bei dem sehr viel umgebaut wurde. Neben den Veränderungen am Lenkrad zur Steuerung des Fahrzeugs wurden sowohl der Fahrersitz sowie der Beifahrersitz entfernt und durch Dockingstation ersetzt.
Flexibles Innenraumkonzept: Schienensystem und Dockingstationen ermöglichen die sichere Integration des Rollstuhls als Fahrersitz. Foto: Paravan
Ein Außenspiegel eines Fahrzeugs. Das Spiegelbild eines Mannes mit Brille und braun gestreiften Pullover ist zu sehen.
Ein neuer Abschnitt beginnt: Cahit im Spiegel seines neuen Fahrzeugs – mobil und unabhängig wie seit über 20 Jahren. Foto: Paravan
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Anke Leuschke

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