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15.04.2026

Mehr Raum für Mobilität!

Paravan stellt Umbaukonzept für die VW New Caravelle vor

Neue Fahrzeuggeneration als Basis für individuelle Mobilitätslösungen – Bodentieferlegung, Extended-Version und digitale Fahrhilfen ermöglichen barrierefreie Umbauten für Selbstfahrer und Mitfahrer im Rollstuhl

Pfronstetten-Aichelau, 17. März 2026 – Ins Auto steigen und losfahren – für viele Menschen ist das selbstverständlich. Für Menschen mit Behinderung ist das häufig mit deutlich mehr Aufwand verbunden und oft nur mit einem individuell angepassten Fahrzeug möglich. Mit der neuen Generation der VW New Caravelle erweitert die Paravan GmbH ihr Portfolio um ein weiteres Fahrzeug für behindertengerechte Umbauten.

Die Plattform bietet weiterhin gute Voraussetzungen für barrierefreie Mobilitätslösungen und knüpft damit an den Erfolg des bisherigen VW T6.1 an, der sich in den vergangenen Jahren als eines der beliebtesten Basisfahrzeuge für individuelle Umbauten etabliert hat. Als neue Fahrzeuggeneration bringt die New Caravelle zudem moderne Assistenzsysteme und eine weiterentwickelte Fahrzeugtechnik mit, die zusätzlichen Komfort und Sicherheit im Alltag ermöglichen. Moderne Fahrzeugtechnik und individuelle Umbauten schaffen so Mobilitätslösungen, die Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte Teilnahme am Alltag ermöglichen.

„Der VW T6.1 war für viele unserer Kunden über Jahre hinweg ein wichtiges Fahrzeug für individuelle Mobilitätslösungen. Mit der neuen Caravelle steht nun wieder eine Plattform zur Verfügung, die sich sehr gut für barrierefreie Fahrzeugumbauten eignet“, sagt Luca Arnold, Mitglied der Geschäftsleitung der Paravan GmbH. „Für uns bedeutet das Planungssicherheit in der Fahrzeugbasis – und für unsere Kunden Kontinuität bei der Wahl eines bewährten Fahrzeugkonzepts.“

Mehr Raum durch Extended-Version und Bodentieferlegung

Die neue Plattform bietet weiterhin optimale Voraussetzungen für die barrierefreie Fahrzeuganpassung. Die Extended-Version mit zusätzlicher Innenhöhe bietet insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen Vorteile. In Kombination mit dem Paravan-Grundumbau wird der Fahrzeugboden von der A- bis zur C-Säule tiefergelegt. Dadurch entsteht ein großzügiger Innenraum mit einer Raumhöhe von bis zu 146 cm im Fahrerbereich, der Rollstuhlfahrern ein komfortables Einfahren und eine ergonomische Sitzposition ermöglicht.

Das Fahrzeug kann sowohl als Selbstfahrerlösung als auch als Mitfahrerlösung eingesetzt werden. Rollstuhlfahrer können entweder direkt hinter dem Steuerplatz fahren oder als Beifahrer neben dem Fahrer beziehungsweise im Fond des Fahrzeugs mitfahren.

Individuelle Anpassung für unterschiedliche Krankheitsbilder

Ein weiterer Vorteil ist die flexible Anpassbarkeit an unterschiedliche Krankheitsbilder. Je nach individuellem Bedarf kann die New Caravelle mit verschiedenen Bedienkonzepten ausgestattet werden – von klassischen Handbediengeräten für Gas und Bremse über Lenkhilfen bei eingeschränkter Armkraft bis hin zu vollelektronischen Fahr- und Lenksystemen.

Für Menschen mit komplexen Mobilitätseinschränkungen, etwa bei Tetraplegie, neuromuskulären Erkrankungen, Dysmelien oder Kleinwuchs, kann das Fahrzeug mit dem Drive-by-Wire-System Space Drive ausgestattet werden. Das digitale Fahr- und Lenksystem ermöglicht die Steuerung von Gas, Bremse und Lenkung über alternative Eingabegeräte wie Minilenkrad, Joystick, Gas-/Bremsschieber oder Fußlenkung.

Der Einstieg erfolgt beispielsweise über den Paravan Kassettenlift, der das Einfahren mit dem Rollstuhl in das Fahrzeug ermöglicht. In Verbindung mit einer Dockingstation kann der Rollstuhl anschließend sicher im Fahrzeug fixiert werden. Wird ein elektrischer Rollstuhl wie etwa der Paravan PR 50 verwendet, kann dieser in Verbindung mit dem verstärkten Paravan Fahrzeugboden und der Dockingstation direkt als Fahrersitz genutzt werden.

Alternativ kann eine Paravan Transferkonsole eingesetzt werden, um das Umsetzen vom Rollstuhl auf den originalen Fahrersitz zu erleichtern. Für eine sichere Fixierung der Sitzposition kann alternativ eine Kopf- und Rückenstütze integriert werden.

„Die neue Plattform bietet weiterhin die konstruktiven Voraussetzungen, die für viele unserer Umbaukonzepte erforderlich sind – etwa für die Bodentieferlegung oder für Lösungen, bei denen Rollstuhlfahrer direkt im Fahrzeug sitzen bleiben“, erklärt Joachim Glück, Teamleiter Fahrzeugvertrieb der Paravan GmbH. „Die Nachfrage nach Lösungen auf Basis der neuen Caravelle ist bereits spürbar gestiegen.“

Mit dem Grundumbau für die VW New Caravelle steht damit auch in der neuen Generation eine Grundlage für individuelle Mobilitätslösungen auf Basis eines bei vielen Nutzern bewährten Fahrzeugmodells zur Verfügung.

Weitere Informationen 

Ein grauer VW New Caravelle mit offener Hintertüre, einem herausgefahrenen Kassettenlift auf dem halb ein Rollstuhl drauf steht.
Der Paravan Umbau der VW New Caravelle ermöglicht den komfortablen Einstieg mit dem Rollstuhl über einen Kassettenlift. Foto: Paravan
Vier unterschiedliche Perspektiven eines Fahrzeugs, wo man nur die Umrisse in gezeichneter Variante sieht. An jedem Bild sind Pfeile dran die zeigen welche Maße das Auto hat. Links oben: Gesamtfahrzeug von vorne 2275mm breit und 1990mm hoch. Rechts oben: Gesamtfahrzeug von der Seite, Insgesamt 5050mm breit, bis zum vorderen Radstand 958mm, vom ersten bis zum zweiten Radstand 3100mm und hinten raus 992mm. Links unten: Höhe vom Fußboden bis Lenkrad 790mm, bis Sichthöhe 1380mm, bis zum Dach 1460mm. Rechts unten: Innenraumbreite 1450mm, Heckeinstiegbreite: 1349mm und Kassettenliftmaße: Länge 1182mm und breite 788mm.
Fahrzeugabmessungen und Innenraummaße der VW New Caravelle mit Paravan Umbau – optimiert für barrierefreien Zugang und komfortable Nutzung mit Rollstuhl. Grafik: Paravan
Ein Detailbild des Innenraus des neuen VW New Caravelle, bei dem man klare Sicht auf das Lenkrad hat, von der Fahrerseite aus. Etwas unscharf im Hintergrund sieht man ein eingebauter Paravan Joystick mit PARAVAN Touch Display.
Steuerung über alternative Eingabegeräte: Das Drive-by-Wire-System Space Drive ermöglicht die Fahrzeugsteuerung der VW New Caravelle beispielsweise über einen Joystick. Foto: Paravan
Der hintere Innenraum eines VW New Caravelle, bei dem man zur einen Seitentüre reinschaut und durch die andere geöffnete Türe den herausgefahrenen Kassettenlift mit Rollstuhl davor sieht. Mann kann ebenfalls im Innenraum des Autos sehen das es kein Beifahrersitz gibt, sowie das der Boden Tiefergelegt worden ist im Vergleich zur Heck Bank.
Großzügiger Innenraum durch Bodentieferlegung: Der Paravan Umbau der VW New Caravelle ermöglicht Rollstuhlfahrern komfortables Einfahren und ausreichend Bewegungsfreiheit im Fahrzeug. Foto: Paravan
 Tiefergelegter Fahrzeugboden, sichtbar durch eine Kante am Fussboden, kurz bevor die Heckbank anfängt.
Flexible Innenraumlösung: Trotz tiefergelegtem Fahrzeugboden bleibt in der VW New Caravelle eine vollwertige Sitzbank erhalten – gleichzeitig entsteht Platz für einen Rollstuhl im Innenraum. Foto: Paravan
Der Innenraum eines Fahrzeugs von dem Boden der Beifahrerseite aus, bei dem man keinen Beifahrersitz mehr sieht. Der Fahrersitz ist drin jedoch kein Standard sondern einen den man ausbauen und verschieben kann.
Flexible Fahrerposition: Auf einer Paravan Schnellwechselkonsole montiert, lässt sich der Original-Fahrersitz schnell ausbauen und schafft Platz für den Rollstuhl am Fahrerplatz. Foto: Paravan
Der Innenraum eines Fahrzeugs von dem Boden der Beifahrerseite aus, bei dem man keinen Beifahrersitz mehr sieht. Der Fahrersitz, rechts im Bild, ist kein Standardsitz sondern einen den man ausbauen und verschieben kann. Links sieht man nach hinten ins Auto, wo man die Hackbank sieht, wie viel Platz man im Auto hat und die Bodentieferlegung.
Durchgehender, tiefergelegter Fahrzeugboden: Der Paravan Umbau der VW New Caravelle schafft eine großzügige Durchfahrfläche vom Einstieg bis in den Fahrerbereich. Foto: Paravan
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Mehr Raum für Mobilität: Paravan stellt Umbaukonzept für die VW New Caravelle vor

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Anke Leuschke

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