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08.04.2026

Joystick statt Lenkrad: Space Drive bringt Studentin zurück zur selbstständigen Mobilität

Ein individueller Fahrzeugumbau von Paravan im Mercedes GLB ermöglicht Serina eigenständig zur Hochschule, zur Arbeit und zu Freunden zu fahren

Für Serina bedeutet Mobilität vor allem eines: Freiheit. Heute sitzt die 23-jährige Studentin selbst am Steuer – fünf Jahre nach ihrer Fahrausbildung. Ihr individuell umgebauter Mercedes GLB wird nicht mit einem Lenkrad gesteuert, sondern über einen 2-Wege-Joystick und das elektronische Lenksystem Space Drive. Zwar hatte sie den Führerschein bereits in der Tasche, saß jedoch lange nicht selbst am Steuer. Seit rund fünf Monaten fährt sie nun ihr eigenes Fahrzeug und hat bereits mehr als 3.000 Kilometer zurückgelegt.

„Mein Weg zur Mobilität war ein langer Weg – aber ich freue mich sehr, dass ich jetzt selbst fahren darf“, sagt Serina. Vor fünf Jahren absolvierte sie ihre praktische Fahrausbildung in der Paravan Fahrschule in Aichelau. Nach dem Schulabschluss folgten die Suche nach einem Studienplatz und die nächsten Schritte auf dem Weg zum eigenen Auto – vom passenden Fahrzeug bis zur Klärung mit dem Kostenträger. Erst als schließlich alles zusammenpasste und das Fahrzeug mit der individuell angepassten Technik ausgestattet werden konnte, wurde ihr Traum von der eigenen Mobilität Wirklichkeit.

Größeres Fahrzeug für mehr Alltagstauglichkeit

Bei der Wahl des Fahrzeugs spielte auch die Alltagstauglichkeit eine wichtige Rolle. Die Entscheidung fiel bewusst auf einen Mercedes GLB, der ausreichend Platz bietet, um auch ihren Rollstuhl mitzunehmen. Denn auch wenn Serina kürzere Strecken gut zu Fuß zurücklegen kann, benötigt sie den Rollstuhl regelmäßig – vor allem bei längeren Wegen oder wenn ihre Füße Schmerzen bereiten. Über einen Seilzug im Kofferraum kann sie den Rollstuhl selbstständig verladen und wieder entnehmen. So hat sie ihn jederzeit dabei – etwa bei längeren Strecken oder spontanen Terminen.

Die Lösung: Lenken per Joystick

Serina lebt mit Epidermolysis bullosa, der sogenannten Schmetterlingskrankheit. Ihre Haut ist extrem empfindlich und reagiert bereits auf geringe Reibung mit Blasen oder Verletzungen. Ein konventionelles Lenkrad kann sie deshalb nicht bedienen. Abhilfe schafft das elektronische Lenksystem Space Drive. Statt eines Lenkrads steuert Serina ihr Fahrzeug über einen ergonomisch angeordneten 2-Wege-Joystick, mit dem sie die Lenkbewegungen präzise ausführt. Gas und Bremse bedient sie weiterhin über die Pedale. Ein individuell angepasstes Rückenpolster sorgt zusätzlich für sicheren Halt und komfortables Sitzen während der Fahrt. „Mobilität ist für mich auch ein Stück Freiheit“, sagt Serina. „Ich kann selbst entscheiden, wann ich zu Freunden fahre oder wohin ich unterwegs sein möchte.“

Technologie für individuelle Mobilität

Anders als bei herkömmlichen Fahrzeugen werden die Lenkbewegungen beim Space Drive System elektronisch übertragen und an die Fahrzeuglenkung weitergegeben. Serina steuert ihr Fahrzeug über einen Joystick mit der rechten Hand, während die Lenkimpulse digital umgesetzt werden. Gleichzeitig bleibt das System so ausgelegt, dass das Fahrzeug bei Bedarf – etwa von Familienangehörigen oder in der Werkstatt – auch konventionell mit Lenkrad gefahren werden kann.

Für Serina ist der 2-Wege-Joystick als Eingabegerät die passende Lösung. Nach den ersten Fahrten war schnell klar, dass der Wiedereinstieg funktioniert. „Wir sind sogar schon bei Regen gefahren – das lief eigentlich immer ganz gut“, sagt sie. Gas und Bremse bedient sie weiterhin über die Pedale, während sie die Lenkung über den Joystick steuert. Sekundärfunktionen wie Blinker, Licht, Hupe oder Sonnenblende bedient sie über das PARAVAN Touch System oder per Sprachsteuerung.

Ein besonderer Vorteil der Technologie ist ihre Flexibilität: Space Drive lässt sich mit ganz unterschiedlichen Eingabegeräten kombinieren und individuell auf die Bedürfnisse der Fahrerinnen und Fahrer anpassen. Neben Joystick-Lösungen sind beispielsweise Mini-Lenkräder, spezielle Handbediengeräte oder auch Fußlenkungen möglich – etwa für Menschen, die ihre Arme nicht oder nur eingeschränkt nutzen können.

Neue Freiheit im Alltag

Heute nutzt Serina ihr Fahrzeug ganz selbstverständlich im Alltag. Sie fährt zur Hochschule nach Ravensburg, zur Arbeit oder zu Freunden. Auch längere Strecken, etwa zum Besuch ihres Bruders in Augsburg, sind für sie kein Problem mehr. Für ihre Familie bedeutet das ebenfalls eine spürbare Entlastung. „Meine Eltern müssen jetzt nicht mehr immer Taxi spielen“, sagt sie. Und auch spontane Entscheidungen sind wieder möglich: „Wenn ich Lust habe, zu einer Freundin zu fahren, kann ich das jetzt einfach machen.“ 

Mit jedem Kilometer wächst für Serina ein Stück Unabhängigkeit. Manchmal bedeutet das einfach nur, spontan zu einer Freundin zu fahren. „Wenn ich Lust habe loszufahren, kann ich das jetzt einfach machen“, sagt sie. Genau darin liegt für sie der größte Unterschied: selbst entscheiden zu können, wann und wohin sie unterwegs ist.

Eine junge Dame sitzt am Steuer ihres umgebauten Paravan Fahrzeugs. Über die rechte Schulter sieht man das sie rechts per Joystick fährt.
Eine junge leicht lächelnde Dame mit der Schmetterlingskrankheit (offene Hautstellen an Schulter und Hals), sitzt auf dem Fahrersitz angeschnallt, Joystick in der Hand und bereit zum losfahren.
Serina steuert ihren individuell umgebauten Mercedes GLB mit einem 2-Wege-Joystick und dem elektronischen Lenksystem Space Drive von Paravan. Foto: PARAVAN
Eine Hand die durch die Schmetterlingskrankheit verwachsen ist, hält einen Joystick fest. Dahinter befindet sich ein aktives Touchdisplay.
Serina steuert ihren Mercedes GLB über einen 2-Wege-Joystick. Fahrzeugfunktionen wie Blinker oder Sonnenblende bedient sie über das PARAVAN Touch System oder per Sprachsteuerung. Foto: PARAVAN
Ein individuell angepasster Fahrersitz mit maßgefertigtem Rückenpolster, bei dem rechts neben dem Lenkrad eine Joystick-Steuerung befindet. Ebenfalls rechts hinter dem Joystick befindet sich das PARAVAN Touch System.
Individuell angepasster Fahrerplatz mit Joystick-Steuerung, PARAVAN Touch System und maßgefertigtem Rückenpolster. Foto: PARAVAN
Blick in den offenen Kofferraum eines Mercedes GLB. Dieser hat rechts eine Verladehilfe mit Seilzug für einen Rollstuhl, zum be- und entladen.
Blick in den Kofferraum des Mercedes GLB: Über eine Verladehilfe mit Seilzug kann Serina ihren Rollstuhl selbstständig in das Fahrzeug heben und wieder entnehmen. Foto: PARAVAN
Ein weißer Mercedes GLB von vorne links schräg bei Sonnenschein Fotografiert.
Mit ihrem individuell umgebauten Mercedes GLB ist Serina heute wieder selbstständig unterwegs – gesteuert über einen Joystick und das elektronische Lenksystem Space Drive. Foto: PARAVAN
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Joystick statt Lenkrad: Space Drive bringt Studentin zurück zur selbstständigen Mobilität

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Anke Leuschke

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