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11.03.2026

Individuelle Mobilität möglich machen: Schritt für Schritt zum eigenen Fahrzeug

Selbstbestimmt leben – wie Menschen mit Handicap ihren Weg ins eigene Auto finden.

Mobilität bedeutet Freiheit, Teilhabe und Lebensqualität. Für Menschen mit körperlicher Einschränkung kann der Weg zum eigenen Fahrzeug jedoch zunächst herausfordernd wirken: medizinische Gutachten, Fahrproben, Umbauten, Anträge bei Kostenträgern. Doch mit der richtigen Begleitung ist dieser Weg gut machbar. Die Paravan GmbH begleitet jedes Jahr zahlreiche Kundinnen und Kunden auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben – von der ersten Beratung bis zur Fahrzeugübergabe.

Ein Blick in die Praxis: Benjamin ist 22 Jahre alt, Technikberater – und seit Ende letzten Jahres eigenständig mobil. Sein maßgeschneiderter Peugeot Traveller ist ausgestattet mit dem digitalen Fahr- und Lenksystem Space Drive, zwei Joysticks, Sprach- und Touchsteuerung für die Sekundärfunktionen wie Blinker, Hupe oder Sonnenblende sowie dem PR 50 Elektrorollstuhl, der über eine Dockingstation direkt auf der Fahrposition fixiert wird. Über den Kassettenlift fährt er mit dem Rollstuhl direkt ans Steuer – sicher, selbstbestimmt, ohne fremde Hilfe.

Dass dies möglich wurde, ist das Ergebnis eines ganzheitlichen Mobilitätskonzepts. „Wir denken Mobilität immer im Gesamtzusammenhang“, sagt Mobilitätsberater Daniel Weber, der auch Benjamin auf seinem Weg begleitet hat. „Von der ersten Fahrprobe über Gutachten, Fahrschule und Fahrzeuganpassung bis zur Übergabe – unser Ziel ist eine individuelle Mobilitätslösung, die auch bei fortschreitenden Krankheitsbildern flexibel weiter angepasst werden kann.“ Alles aus einer Hand - das erleichtert den Weg zur Mobilität – gerade bei komplexen Voraussetzungen.

Paravan-Mobilitätsberater begleiten ihre Kundinnen und Kunden durch den gesamten Prozess: von der Eignungsprüfung über die Beantragung beim Kostenträger, Fahrschule und Fahrzeugwahl bis hin zur finalen Fahranpassung. Auch Benjamin wurde Schritt für Schritt individuell begleitet – auf einem Weg, den viele vor ihm bereits erfolgreich gegangen sind. Für ihn bedeutete das: nicht allein durch den Prozess zu müssen. Stattdessen wurde er eng begleitet. Sein Ziel: mobil sein, ohne Kompromisse. Und genau das wurde möglich – dank einer Lösung, die individuell geplant, technisch maßgeschneidert und professionell umgesetzt wurde.

Der Weg zur Mobilität – Schritt für Schritt erklärt

Von der ersten Idee bis zur ersten Fahrt: Wer mit körperlicher Einschränkung mobil werden will, steht zunächst vor vielen Fragen. Bei Paravan begleiten wir diesen Weg Schritt für Schritt – mit fachlicher Expertise, Empathie und ganzheitlichem Konzept.

  1. Beratung & Orientierung:
    Am Anfang steht das persönliche Gespräch mit einem PARAVAN-Mobilitätsberater. Gemeinsam wird der Bedarf ermittelt. Welche Einschränkungen liegen vor, welche technischen Lösungen passen zur individuellen Lebens- und Berufssituation.
  2. Gutachten:
    Ein medizinisches Gutachten bestätigt die körperliche und physische Fahreignung. Anschließend folgt eine technische Fahreignungsbegutachtung zur Festlegung erforderlicher Fahrsysteme durch den TÜV, um den konkreten Anpassungsbedarf festzulegen.
  3. Fahrprobe & Fahrschule:
    Bei Bedarf Fahrprobe im Mobilitätspark Aichelau oder der Niederlassung Heidelberg. Danach folgt wenn nötig die Fahrausbildung – in speziell ausgerüsteten Fahrzeugen und mit erfahrenen Fahrlehrern für Handicap-Mobilität.
  4. Fahrzeugauswahl & Angebot:
    Gemeinsam mit dem Kunden wird ein geeignetes Fahrzeug ausgewählt. Auf Basis der Anforderungen wird ein individuelles Angebot erstellt.
  5. Antragstellung bei Kostenträgern:
    Unterstützung bei der Beantragung der Kostenübernahme – ob bei der Deutschen Rentenversicherung, der Arbeitsagentur, dem Integrationsamt oder der Berufsgenossenschaft.
  6. Freigabe & Beauftragung
    Nach der Kostenzusage erfolgt die offizielle Beauftragung. Nun beginnt die technische Detailplanung des Umbaus – immer in enger Abstimmung mit dem Kunden.
  7. Individueller Fahrzeugumbau:
    Im Paravan Mobilitätspark oder der Niederlassung in Heidelberg wird das Fahrzeug individuell angepasst. Bei Bedarf erfolgen Zwischenanpassungen und Fahrproben zur Feinjustierung.
  8. Fahrzeugübergabe & Einweisung
    Am Ende gibt es eine ganz individuelle Anpassung an den Kunden und eine Einweisung in alle Systeme. Die ersten Fahrten erfolgen begleitet durch einen Paravan Fahrlehrer – bis wirklich alles passt.

Mobilität ist machbar – mit dem richtigen Partner

Der Weg zur individuellen Mobilität ist komplex – aber machbar. Mit einem erfahrenen Partner an der Seite wird aus einer Herausforderung eine realisierbare Perspektive. „Mir geht’s richtig super mit dem Auto“, berichtet Benjamin wenige Wochen nach der Übergabe. Fast 5.000 Kilometer ist er seitdem bereits gefahren – zur Arbeit, zu Terminen, zu Freunden.

Für Benjamin ist sein neues Fahrzeug mehr als nur ein Auto: Es bedeutet Selbstbestimmtheit, Freiheit, Flexibilität – und Lebensfreude. Heute fährt er selbstständig zur Arbeit, trifft Freunde und übernimmt wieder Fahrdienste für die Familie. Sein Weg zeigt: Mit guter Vorbereitung, verlässlicher Technik und kompetenter Begleitung wird aus einem Wunsch Realität – und aus einem Umbau ein neues Stück Lebensqualität. Denn Mobilität ist mehr als nur Fortbewegung – sie ist Freiheit.

Rollstuhlfahrer fährt über eine Rampe in ein Fahrzeug der PARAVAN Fahrschule für Menschen mit Behinderung.
Erster Meilenstein auf dem Weg zur Mobilität: Benjamin bei der Fahrschuleinheit im Paravan -Fahrzeug – und später einer der schnellsten Fahrschüler, die das Team je begleitet hat. Foto: Paravan
Fahrer mit Behinderung steuert ein umgebautes Fahrzeug mit Joystick-Fahrhilfe während der Fahrt.
Individuell angepasst, sicher begleitet: Zu jeder Fahrzeuganpassung gehören auch betreute erste Fahrstunden – damit sich Technik und Fahrer optimal aufeinander einstellen. Foto: Paravan
Fahrzeugcockpit mit Joystick-Steuerung und digitalem Drive-by-Wire System von PARAVAN für barrierefreies Autofahren.
Hightech am Steuer: Die Space-Drive-Joysticksteuerung ermöglicht Benjamin eine präzise und sichere Fahrzeugführung – ganz ohne Lenkrad oder Pedale. Foto: Paravan
Ein Techniker erklärt einem Fahrer die Bedienung der PARAVAN Fahrhilfen in einem behindertengerecht umgebauten Fahrzeug.
Letzte Einstellungen vor der Übergabe: Im direkten Kundengespräch wird das Fahrzeug technisch final auf Benjamins Anforderungen abgestimmt. Foto: Paravan
Junger Mann mit Behinderung sitzt am Steuer eines barrierefrei umgebauten Autos mit PARAVAN Fahrhilfen.
Bereit für den Neustart: Benjamin kurz vor der ersten Ausfahrt im individuell umgebauten Fahrzeug – begleitet von PARAVAN-Fahrlehrer Michael Grunert. Foto Paravan
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Individuelle Mobilität möglich machen: Schritt für Schritt zum eigenen Fahrzeug

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Anke Leuschke

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