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Poliomyelitis

Autofahren trotz Behinderung: Poliomyelitis
Weil die Muskelschwäche i.d.R. eine Seite stärker betrifft, werden die Bedienelemente meist auf eine Seite ausgerichtet. Die Wahl der Technik hängt ganz von der Ausprägung der Erkrankung ab und wird durch Tests ermittelt.

  • Die bei Paravan zur Verfügung stehenden Bedienelemente sind vielfältig und reichen vom normalen Lenkrad übers Mini-Lenkrad bis hin zum Joystick. Sie können individuell das für Sie beste Lenkmittel wählen. Diese sind Teil der von Paravan entwickelten Space Drive II Technologie, die individuell angepasst werden kann, um Behinderten mehr
    Mobilität zu ermöglichen.

Oft ist ein Umwechseln vom Rollstuhl in den Fahrersitz nicht mehr möglich, so dass das Fahren im Rollstuhl hinter dem Steuer notwendig wird.

Beim Auftreten des Postpoliosyndroms muss eine völlige Neueinschätzung der körperlichen Möglichkeiten vorgenommen werden.
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Definition
Spinale Kinderlähmung, Infektionskrankheit (wörtlich übersetzt: graue Rückenmarksentzündung).

Ursachen
Viren entzünden hauptsächlich die motorischen grauen Vorderhornzellen im Rückenmark, die für die Funktion der Muskeln zuständig sind.

Auswirkungen
Muskel- und Skelettschädigungen

Folgen
Je nach Ausmaß sind mehr oder weniger Muskeln von einer schlaffen Lähmung betroffen. In schweren Fällen können der ganze Körper und die Atemmuskulatur beeinträchtigt sein. Typisch sind schlaffe, asymmetrische (ungleichseitige) Lähmungserscheinungen in Beinen und Rumpf bis hin zu den Armen. Die Muskulatur wird dünn und schwindet. Bei Erkrankungen im Kindesalter kommt es zum Wachstumsrückstand der befallenen Glieder (Bein- und/oder Armverkürzung auf einer Körperseite). Der Rumpf verändert sich, da die einseitige Lähmung der Muskeln eine Skoliose (Wirbelverschiebung) bewirkt. Durch ungleichen Muskelzug entstehen Gelenkverformungen, Skoliose und andere Deformierungen (Skoliose ist auch eine Folge von Osteogenesis imperfecta). Bei fehlender Belastung der Knochen entsteht Osteoporose (Entkalkung) mit erhöhter Bruchgefährdung. Die Empfindungen bleiben erhalten, es können aber Durchblutungsstörungen mit violetten Verfärbungen, schweißiger Haut und kalten und schmerzenden Füßen bestehen.
Die betroffenen Muskeln können keine oder nur geringe Kraft entwickeln, so dass in jedem Fall eine Einschränkung der Bewegung vorliegt.

Spätfolgen
Wie bei anderen körperlichen Behinderungen treten im Laufe der Jahre Folgeschäden auf, z.B. Arthrose oder Gelenkverformungen. Hinzu laufen Alterungsprozesse durch Fehl- oder Überbelastung beschleunigt und verstärkt ab. Häufig tritt mit zunehmendem Alter das Postpoliosyndrom auf. Neue Muskelschwächen, Schmerzen, allgemeine Erschöpfung und Ermüdung, neue Atem- und Schluckprobleme schränken die schon beeinträchtigte Kraft und Bewegungsfähigkeit noch mehr ein.

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