0800 - 7272826
kostenlos anrufen und beraten lassen

Glossar - Lexikon

Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XY Z

Mobilität für Menschen mit Handicap

Mobilität ist ein Stück Lebensqualität und ein Schlüsselfaktor für Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Wer darin eingeschränkt ist, weiß um die einschneidenden Konsequenzen. Flexibilität und Mobilität prägen das Gesicht unserer Zeit, auch unsere persönliche Stellung und unser Ansehen in der heutigen Gesellschaft. Das Auto hat eine zentrale Bedeutung, wenn es um individuelle Bewegungsfreiheit geht. Im Berufsleben, im Alltag, und in der Freizeit. Wer vorwärts kommen will, muss mobil sein. Gerade für Menschen mit Behinderungen ist dies bedeutsam. Viele Körperbehinderungen gehen mit massiven motorischen Einschränkungen einher. Der Umfang der Bewegungsbeeinträchtigung und der mangelnden Kräfteverhältnisse sind vielfältig und auch bei Menschen gleicher Behinderung sehr unterschiedlich ausgeprägt. Dazu kommt die Empfindlichkeit bei Temperaturschwankungen, welche zu spastischen Krämpfen führen können. Darüber hinaus kann es bei behinderten Menschen mit neurologischen, chronischen Erkrankungen dazu kommen, dass schubweise oder schleichend eine Abnahme der Bewegungsfähigkeit und der Kräfte eintritt, die eine turnusmäßig wiederkehrende erneute Überprüfung notwendig machen.
Zur Mobilität mit PKW ist eine genaue Analyse der Bewegungsabläufe des Betroffenen, eine Fahrprobe wie auch eine individuelle Messung und Prüfung der Kräfteverhältnisse bei Menschen mit körperlichen Behinderungen dringend erforderlich, um eine Unter- oder Überversorgung mit technischen Hilfen zu vermeiden und somit die Fahrsicherheit nach StVZO und §11FeV gewährleisten zu können sowie die Kosten nach KfzHV §§ 1-10 zielgerichtet zu gestalten. Dafür müssen nach Vorlage eines ärztlichen Attests im Vorfeld alle relevanten Kräftemessungen und genaueste Prüfungen der Bewegungsabläufe durch ein kompatibles Lenk- und Bremssystem mit austauschbaren Bedienelementen wie beispielsweise einer Fahrradlenkung oder einem Minilenkrad durchgeführt werden. Nur anhand dieser Werte können Gutachten erstellt werden, um nach dem Fahrzeugumbau beziehungsweise den notwendigen Modifikationen ein Optimum an Mobilität und Bedienbarkeit für den Betroffenen zu erreichen. Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass bei Menschen mit ausgeprägten Bewegungseinschränkungen ein Umsitzen vom Rollstuhl in den Fahrersitz aus behinderungsbedingten Gründen nicht möglich ist. Damit auch hier ein aussagekräftiges Gutachten erstellt werden kann, ist es durch einen Mess- und Prüfwagen möglich, für die Messungen mit dem Rollstuhl bis hinter das Steuer zu fahren. Durch die Ausstattung dieses Spezialfahrzeuges, wie bereits oben erwähnt, mit verschiedenen Lenkmitteln und dem Fahrschulpedal auf der Beifahrerseite, ist auch ein praktischer Test der verschiedenen Lenkmittel möglich.
 

Unsere Produkte auf einen Blick:

Unser Partnerbereich

Informationen für:

• Fachhandel
• Krankenversicherungen
  & Kostenträger
• Reha
• Therapeuten & Ärzte

Unsere Partner

 

 

Aktuell