Der Mobilitätspark PARAVAN bietet perfekt an die Behinderung angepasste Fahrzeugumbauten und Bedienelemente. Hier dürfen wir nachfolgenden Link und die Bildergalerie Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit empfehlen:
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Informationen und Tipps
Bezeichnung:
Paraplegie bedeutet die motorische Lähmung von nebeneinander liegenden Gliedmaßen.
Ursache:
Unfall mit Zertrümmerung der Wirbelkörper und Quetschung oder Durchtrennung des Rückenmarks, Rückenmarksinfarkt, Tumor, Narkosefolge (Peridualanästesie), Schuss- oder Stichverletzung,Erkrankungen.
Auswirkungen:
Beschädigung des Rückenmarks zwischen dem 1.-12. Brustwirbel (Brustkorb = Thorax, Th 1-12) und dem 1.-5. Lendenwirbel (L 1-5).
Teilweise (inkomplette Paraplegie) oder völlige Lähmung (Paraplegie) beider Beine.
Folgen:
Beide Beine und der Rumpf sind unterhalb der Durchtrennung des Rückenmarks gelähmt. Die vorhandene Muskulatur kann nicht mehr willentlich angespannt und bewegt werden. In den betroffenen Bereichen ist jede Sensibilität wie das Empfinden von Schmerz, Druck, Temperatur, Verletzung und Berührung nicht mehr wahrnehmbar. Durch den Wegfall der Tiefensensibilität kann der Betroffene die Stellung seiner Beine ohne Blickkontakt nicht lokalisieren. Der Stuhlgang und der Harndrang können nicht mehr wahrgenommen werden, so dass eine künstliche Entleerung regelmäßig herbeigeführt werden muss.
Durch unkontrollierbare Muskelverkrampfungen kann es in den Beinen zu Streck- oder Beugespasmus kommen. Das Spektrum reicht vom Zittern der Beine bis zu voll durchgestreckten Knien, Hüften und Füße.
Bei einer Lähmungshöhe von Th 1-5 ist das Atemvolumen vermindert, bei Th7-12 sind die Bauchmuskeln betroffen und bei Th2-12 sind die Muskeln zwischen den Rippen betroffen.
Versorgung mit Pkw:
Die Hand- und Armfunktionen sind voll intakt. Auf Grund der ausgedehnten Lähmung im Brustkorbbereich sind wenig Rücken- und Brustmuskulatur für den aktiven Einsatz vorhanden. Dadurch kann die Sitzstabilität beim Kurven fahren beeinträchtigt werden und Auswirkungen auf die Lenkbewegungen haben. Bei Behinderten, die schon länger Rollstuhlfahrer sind, kann durch Überlastung der Verschleiß in den Schultergelenken zu einer Beeinträchtigung des Bewegungsradius am Steuer führen.
Die möglicherweise vorhandene einschießende Spastik in den Beinen kann zu unkontrolliertem Bedienen des Gas- oder Bremspedals führen. Eine Abdeckung der Pedalanlage ist hier zwingend erforderlich.


















