Autofahren mit MS - Bilder, Links und Informationen für ein sicheres Autofahren mit Multiple Sklerose MS
Progressiv verlaufende Krankheitsbilder benötigen perfekt angepasste und nachjustierbare Bedienelemente. Hier dürfen wir im Vorfeld nachfolgenden Link Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit empfehlen:
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Weitere Einbauelemenete und Beispiele sehen Sie HIER
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Informationen und Tipps
Bezeichnung:
Vielfache Verhärtung.
Ursache:
Unbekannt, durch krankhafte körpereigene Abwehrprozesse werden Verhärtungen an den Nervenhüllen hervorgerufen, die die Störungen der Reizweiterleitung verursachen. (Autoimmunerkrankung).
Auswirkungen:
Die Nervenhüllen werden teilweise oder ganz zerstört, so dass die Weiterleitung der elektrischen Impulse in diesen Bereichen gestört sind bis hin zum ganzen Ausfall.
Folgen:
Beginn: Lähmungserscheinungen in den Beinen mit Störungen der Bewegungskoordination (Ataxie), Kraftlosigkeit, Intentionstremor (ständiges Zittern der Beine).
Verlauf:
Weitere Verschlechterungen der neurologischen Erkrankung treten schubartig oder schleichend auf. Das können sein: geringe Kraft in den Armen und Händen, Intentionstremor (ständiges Zittern in Armen und Händen, Lähmungserscheinungen in den Armen- und Händen, Störung der Bewegungskoordination (Ataxie) und Einschränkungen in der Feinmotorik (Handgeschicklichkeit) Blasen- und Darmschwäche (Inkontinenz) können auftreten.
Versorgung mit Pkw:
Durch geringe Kraft in den Armen und Händen kann im Laufe der Zeit ein Überwechseln vom Rollstuhl auf den Fahrersitz nicht mehr möglich sein und so das Fahren im Rollstuhl erforderlich machen. Außerdem ist eine große Unterstützung bei der Lenktätigkeit und der Bremsbetätigung notwendig. Bei Intentionstremor (ständiges Zittern in Armen und Händen) muss die Hand in einem Lenkrad-Dreizack fixiert werden und die Empfindlichkeit des Gasbedienelementes muss darauf eingestellt werden.
Lähmungserscheinungen in den Armen- und Händen rufen eingeschränkte Bewegungsabläufe und Kräfteschwund hervor, die durch die Technik ausgeglichen werden müssen. Störung der Bewegungskoordination (Ataxie) und Einschränkungen in der Feinmotorik (Handgeschicklichkeit) haben ebenfalls Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit und die Kraftreserven.






