Muskelschw�che, oft der rumpfnahen Muskulatur. Je nachdem, ob vorwiegend die H�ft- und Beckenmuskulatur oder die Schultermuskulatur betroffen ist, wurde bisher unterteilt in den Becken- oder Schulterg�rtel-Typ. Heute unterscheiden wir aber viel mehr Erkrankungen, die bisher unter der einen Diagnose zusammengefasst wurden. M�glich wurde dies durch die Molekulargenetik. Bei der Muskeldystrophie Typ Becker und Typ Duchenne ist zun�chst die H�ftmuskulatur betroffen. Die Schw�chen k�nnen sich auf andere Muskelgruppen ausbreiten oder wie bei der fazio-skapulo-humeralen Muskeldystrophie die Gesichtsmuskulatur betreffen. Befall und Verlauf h�ngen von der Erkrankung ab. Die betroffene Muskulatur wird im Verlauf der Erkrankung schm�chtiger. Allerdings k�nnen bestimmte Muskelgruppen sogar �u�erlich sehr kr�ftig und gut ausgebildet erscheinen, obwohl die Muskulatur teilweise durch Binde- und Fettgewebe ersetzt ist. Besonders typisch ist dies oft bei den Waden zu beobachten (�Pseudohypertrophie�). Das funktionst�chtige Muskelgewebe ist vermindert. Entgegen weitl�ufiger Meinung kann die Pseudohypertrophie der Waden nicht nur bei Muskeldystrophie, sondern auch bei anderen neuromuskul�ren Erkrankungen, etwa spinalen Muskelatrophien, auftreten.
Kfz-Versorgung: Aufgrund des individuellen und fortschreitenden Verlaufs kann das Ausma� der Bewegungseinschr�nkungen und Muskelschw�che nur durch Tests (Kr�ftemessungen und pr�zise Analysen der Bewegungsabl�ufe in einem speziellen Pr�f- und Messwagen w�hrend der Fahrt) festgestellt werden. Danach richtet sich auch das Ausma� der technischen Unterst�tzung SPACE DRIVE sowie die Art des Lenkmittels (z.B. Joystick oder horizontales Minilenkrad). |